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"Null-Toleranz-Politik gegen Störer"
Wolfgang Niersbach hat sich im "aktuellen sportstudio" klar zu dem "Kulturgut Stehplatz" bekannt, aber auch Pyrotechnik und Gewalttätern in deutschen Stadien deutlich den Kampf angesagt. "Wir möchten die Stehplätze erhalten", sagte der DFB Präsident im Gespräch mit Moderator Sven Voss. Stehplätze seien Fußball-Kultur, aber "es ist keine Kultur, Pyrotechnik abzuschießen", so Niersbach. In Bezug auf solche "Störungen gibt es keine Interpretation, und da werden wir auch nicht nachgeben", so der DFB-Boss. "Da helfen nur Sanktionen". Es werde eine klare Null-Toleranz-Politik geben.
von Christian Lüttecke
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Wolfgang Niersbach
Wolfgang Niersbach wird am 30. November 1950 in Nettesheim bei Düsseldorf geboren, ist Jugendfußballer beim DSC 1899. Mit dem Ziel Sportjournalist zu werden, arbeitet er 1972 als Freier Mitarbeiter beim Sport-Informations-Dienst. Danach geht es schnell: 1973 Volontariat, 1976 Fußballchef der weltweit anerkannten Agentur, für die er von über 200 Länderspielen berichtet.
1987 holt ihn der damalige DFB-Präsident Hermann Neuberger auf die andere Seite: Niersbach wird Pressechef der EM 1988 in Deutschland, danach Mediendirektor beim DFB. Von 2001 bis 2006 ist er mitFranz Beckenbauer der Macher des WM-Sommermärchens. 2007 wird er Generalsekretär des DFB, 2012 zum 11. Präsidenten des DFB gewählt.
Quelle: nw-news
Chronologie:
1987 - 1988 Pressechef im Organisationskomitee der EURO 88 in Deutschland
1988 - 2001 DFB-Pressechef und späterer Medien-Direktor
2001 - 2006 Vizepräsident des OK Deutschland der FIFA WM 2006
2006 - 2007 Direktor Team-Management/Jugend/Talentförderung/Trainerwesen
26. Oktober 2007 - 1. März 2012 DFB-Generalsekretär
seit 2. März 2012 DFB-Präsident


